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Endlich wissen, wann es genug ist

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Die Aufgabe

10:00 Uhr, der zweite Kaffee läuft gerade durch. Jetzt wird’s Zeit Gas zu geben. Noch ein gutes Paket, um heute mal richtig was wegzuschaffen und den Deckel drauf zu bekommen.
Heute wird es mal wieder Zeit ein perfektes Ergebnis abzuliefern, sagst du dir. Im Notfall eben Überstunden machen. Aber was gibt es denn zu tun?

Mach dir klar, ist die Aufgabe, die du abliefern willst, etwas, was im allgemeinen jemand genau in dieser Zeit fordern würde und was du eigentlich schon fertig haben könntest? Oder spricht da eine Stimme in dir, die dir den Blick auf die tatsächlich leistbaren Fakten versperrt.

Richtig beurteilen

Frage dich, redest du von einem Kuchenstück oder von einem Kuchen? Würdest du einen Kuchen an einem Tag schlemmen bzw. wie würdest du dich nach so einer Schlemmerei fühlen?
Zufrieden?!

Pukki

Die Stimme, die dich nicht selten zu größten Mühen für die letzten fünf Prozent auf dem Weg zum „perfekten Ergebnis“ antreibt, kommt häufig von dem bucklige, grünen Typ auf deiner Schulter. Nennen wir ihn der Greifbarkeit halber Pukki.
Was sagt er? Wie beurteilt er deinen Kuchen? Will er, dass du das gerade noch kurz fertig machst und es noch ein wenig braucht bis die Aufgabe „perfekt“ erledigt ist?

Schau dir das Ganze doch einmal genauer an: Wer sagt das? Du?! Wie sieht das Ganze von außen für dich aus?

Perfekt

Schnell schubst du dich in die Rolle des „Alles muss vollständig und genauestens erledigt sein“. Du begegnest immer öfter richtigen wackeren Projekten in deinem Berufsalltag, die vielleicht nie sauber fertig werden oder einfach mehr Zeit brauchen. Hier kannst du auch oft nicht mit gesteigertem Krafteinsatz das „perfekte Ergebnis“ erreichen.
Nicht selten hast du verkannt, dass es nicht immer perfekt sein muss. Mach dich einmal bewusst auf die Suche nach einem 80%igen Ergebnis. Und, hat es in derjenigen Situation ausgereicht? Oder wurde jemand aufgrund der fehlende 20% ernsthaft auf der Strecke gelassen?

Denke immer daran, der alte bärtige Mann auf der Wolke hat sich auch eine Woche für sein Projekt genommen und dabei sogar einen freien Tag für sich eingeplant. Also hetz dich nicht auf der Suche nach dem Perfekten. Was sich fertig anfühlt ist genug und braucht keinen falschen Perfektionismus.

Kurz und knapp

Deshalb:

  • höre kritisch auf Pukki und bewerte ausgewogen was er dir sagt
  • 80% ist häufig mehr als so manches Jahrhundertprojekt je erreicht, um doch Erfolg melden zu können
  • Perfektionismus ist eine Erfindung von Leuten, die ihre persönlichen Grenzen schon lange aus den Augen verloren haben

Was sagt Pukki zu dir? Und bei wie viel Prozent liegt deine Grenze?

Foto:  Which One? von christian.senger [CC BY 2.0]

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